Die 30 Stufen der Omniatherapie

Die Omniatherapie geht einen neuen Weg. Das Ziel ist es nicht, Symptome zu bearbeiten und auf der Bewusstseinsoberfläche ein Verständnis zu erreichen, sondern ganz tief im Unterbewussten vergrabene Wurzeln nichtlokal und liebevoll aufzulösen und damit die Symptome als Hilferuf der Seele überflüssig zu machen. Dabei fußt die Omniatherapie auf meinem Konzept des Reframingcoachings, erweitert diese Vorgehensweise jedoch um eine Reihe von zielführenden Aspekten.

Während das Reframingcoaching eine Sitzung von im Normalfall zwei bis drei Tagen umfasst, beinhaltet die Omniatherapie weitergehende Hilfsmittel, u.a. technischer Natur, und ist auch über einen längeren Zeitraum anzuwenden.

So hat sich z.B. gezeigt, dass technische Hilfsmittel wie Isochrone Töne, Binaural Beats und Subliminal Affirmations geeignet waren, das Ergebnis einer Sitzung und das positive Loslösen zu vertiefen und zu intensivieren. Darüber hinaus waren „Hausaufgaben“ wie z.B. Auto-Suggestionen in vielen Fällen unterstützend zielführend.

Letztendlich hat die Omniatherapie nicht mehr viel mit dem „einfachen Reframingcoaching“ zu tun, sondern es werden eine Reihe von Bausteinen zusammengeführt, um das zu erreichen, was wirklich wichtig ist, nämlich Menschen zu helfen, die Ursachen von Symptomen zu erkennen, zu verinnerlichen und aufzulösen, um die Symptome selbst obsolet zu machen.

1. Die Suche

Jemand ist auf der Suche nach einer Lösung und Klärung für ein Problem. Dies ist der Zustand, in dem im Normalfall alle Hilfesuchenden zu einer Omniatherapie kommen.

2. Die Erwartung

In einem Einführungsgespräch werden Erwartungen und Ziele abgeklopft und Möglichkeiten eines Lösungsweges besprochen.

3. Der Selbstschutz

Der Omniatherapeut sollte sich, das empfehle ich zumindest immer nachdrücklich, vor Beginn einer Omniatherapiesitzung gegen „negative“ Energien schützen, um nicht genau diese Energien zu übernehmen und die damit verbundenen Folgen tragen zu müssen.

4. Die Anamnese

Ein intensiver und langwieriger Punkt ist die Anamnese. Es werden dabei nicht nur Situation betrachtet, die direkt mit dem aktuell geäußerten Problem zu tun haben, sondern alle peripheren Begebenheiten, wie z.B. die Geburt, das Kleinkindalter, die Jugend, alle Familienmitglieder inkl. Eltern, Geschwister, Großeltern, ehemalige Partner usw. Die Anamnese dauert bei einem tiefsitzenden Problem, also z.B. nicht bei einer Raucherentwöhnung, mindestens drei bis vier Stunden, kann aber auch einen ganzen Tag in Anspruch nehmen.

5. Die innere Stimme

Wichtig ist, dass die Protagonisten, so nenne ich meine Klienten, weil sie die Hauptrolle innehaben, auf ihre innere Stimme hören. Dies geschieht z.B. im Rahmen einer Tiefenentspannung, Trance oder Hypnose.

6. Der Theta-Zustand

Die hilfesuchende Person wird, falls zielführend, in einen meditativen Zustand begleitet, den so genannten Theta-Zustand. Ziel ist es, die Einflussnahme des Bewusstseins (z.B. Glaubenssätze und Blockaden) zu reduzieren, um unterbewusstes Wissen zu erreichen und damit zu kommunizieren.

7. Die Wertschätzung

Dem Unterbewussten des Hilfesuchenden wird eine Wertschätzung für alles Geleistete und die erfolgreiche Schutzaufgabe zuteil, denn das Unterbewusste hat vor allem das Ziel, zu „beschützen“ und „Negatives zu vermeiden“. Insofern ist alles, was das Unterbewusste bewirkt, als positiv und richtig zu betrachten. Ein „Dankeschön“ ist in meinen Augen äußerst angemessen.

8. Die Bitte

Nach einem ehrlichen Dankeschön an das Unterbewusste folgt die Bitte, dass das Unterbewusste bei der Betrachtung der Bilder und dem Erkennen von Ursachen und Auslösern behilflich sein möge.

9. Die Körperreise

Eine gedankliche Körperreise ist meistens ein zielführendes Hilfsmittel der Omniatherapie. Wo genau manifestiert sich ein Symptom? Wie äußert es sich? Wie sieht dieses Symptom aus? Warum gerade an dieser Stelle? Warum gerade jetzt? Welches Gefühl ist damit verbunden? Was verknüpft der Betroffene mit dieser Körperstelle? Was könnte die Ursache sein? Was war der Auslöser?

10. Die Symptome

Nachdem der Hilfesuchende das Symptom erkannt, beschrieben und verstanden hat, folgen die Fragen nach dem Sinn des Symptoms. Welchen Vorteil bringt das Symptom? Welchen Vorteil würde ein Verschwinden des Symptoms bringen? Was wäre der Nachteil eines Loslassen des Symptoms?

11. Die Zeitreisen

Um die tiefliegenden Ursachen und Auslöser von aktuellen Problemen herauszufinden, werden bei der Omniatherapie gedankliche Zeitreisen unternommen. Beim Betrachten von frühkindlichen (ggfs. sogar im Mutterbauch oder noch früheren) Erfahrungen kommt es bei den Hilfesuchenden zu einem Erkennen der damaligen Gefühle und Bilder, sowie deren Auswirkungen auf das Hier und Jetzt.

12. Die Systembetrachtung

Durch eine systemische Betrachtung von Familien- und Gruppenkonstellationen hat der Omniatherapeut die Aufgabe und die Chance, energetische Verbindungen und Verstrickungen, sowie andere „Probleme“ zu erkennen und aufzuzeigen. Die systemische Betrachtung von Konstellationen ist oftmals der erfolgreichste Lösungsweg zum Erkennen und Verstehen von Symptomursachen.

13. Die Verantwortung

Ein wichtiger Punkt ist die Übernahme der Verantwortung für alles, was im Leben passiert ist und passiert, denn tatsächlich ist jeder der Verantwortliche für das eigene Leben. Der große Vorteil des Erkennens dieser Verantwortung ist, dass man damit automatisch auch die Freiheit über die eigenen Entscheidungen erlangt und nie wieder „Opfer von Umständen“ sein kann.

14. Die Akzeptanz

Nach einer Akzeptanz und Übernahme der Verantwortung und der Vertiefung dieser Bilder kommt es zu einer Wechselbereitschaft, nämlich Bilder und Gefühle unter einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

15. Das Reframing

Bilder und damit verbundene Gefühle wurden aus einem subjektiven Blickwinkel erlebt und dementsprechend bewertet. Das erwachsene Ich kann diese Erlebnisse in einem neuen Kontext mit einer anderen subjektiven Sichtweise, evtl. sogar aus einer übergeordneten objektiven Perspektive betrachten und negative Emotionen in positive Bilder verwandeln, indem z.B. Hintergründe und der Nutzen erkannt werden.

16. Die Substituierung

Das Substituieren der negativen Bilder durch positive Neubetrachtungen wird Bild für Bild durchgeführt. Dies immer mit Rücksprache und nach Zustimmung des Unterbewussten der hilfesuchenden Person.

17. Die Versöhnung

Der entscheidende Punkt ist das Verzeihen und Versöhnen. Dies umfasst sowohl das Verzeihen sich selbst gegenüber, als auch das Vergeben gegenüber allen Menschen, die nach gemäß der jeweils unterbewussten Einschätzung für Negatives verantwortlich zeichnen. Alles zu verstehen, heißt, alles zu vergeben.

18. Die Transformation

Durch das Schicken von vergebenden und versöhnenden Gedanken und Gefühlen (Licht und Liebe) in die jeweilige Situation bzw. an alle beteiligen Personen kommt es zu einer Veränderung der Sichtweise und der damit verbundenen Gefühle. Die Versöhnung mit Menschen und Situationen führt letztendlich zur Erleichterung und der „Überflüssigmachung des Symptoms“.

19. Das Lebensbuch

Diese Schritte werden für alle Bilder und Gefühle durchgegangen, die die hilfesuchende Person unterbewusst belasten, d.h. man wird mit jedem dieser Bilder konfrontiert und hat dadurch die Chance, alles aufzulösen und loszulassen. Man schreibt quasi das eigene Lebensbuch Kapitel für Kapitel neu. Diese intensive Aufarbeitung ist im Normalfall tränenreich, aber auch extrem befreiend. Diese langwierige und aufwändige Vorgehensweise wird natürlich nicht bei einfachen Zielen wie z.B. „abnehmen“, „Nichtraucher werden“ oder „Allergie loswerden“ verfolgt.

20. Der Fokus

Dabei bleibt immer die hilfesuchende Person wichtig und im Fokus. Sie wird vom Omniatherapeuten durch das eigene Leben, die Erlebnisse und Erfahrungen geführt, um die einzelnen Facetten des Lebens sukzessive unter einem veränderten Blickwinkel zu betrachten, wodurch eine Wandlung zum „gefühlt Guten“ möglich ist.

21. Die Nichtlokalität

Besonders erstaunlich war für mich immer, dass bei der Omniatherapie Raum und Zeit nur eine Illusion sind. Alles, was in der Vergangenheit positiv substituiert wird, hat sofort zeitlich Auswirkungen auf alle Beteiligten im Hier und Jetzt. Deshalb habe ich auch die physikalischen Hintergründe (Quantenmechanik, Bellsches Theorem, Schrödingers Katze, Nichtlokalität, Raum und Zeit, Verschränkung usw.) erläutert.

22. Das Zielen

Ergänzend ist das Formulieren von Zielen der Schritt, um festzulegen, was die hilfesuchende Person wirklich-wirklich-wirklich will, z.B. das Verlieren einer Allergie oder eines Krankheitssymptoms oder Erfolgsblockaden usw. Hierfür wurde die Relevanz-Pyramide vorgestellt.

23. Die Visualisierung

Das Verstärken und Bekräftigen dieser Ziele erfolgt über eine Visualisierung. Dieser Vorgang kann auch auditive Elemente enthalten. Wichtig ist, dass der Omniatherapeut dabei unterstützt, die „Bilder“ möglichst lebendig und detailliert zu visualisieren. Ein Weg ist z.B., dass die hilfesuchende Person in eine Kristallkugel guckt und genau beschreibt, wie sie sich in der Zukunft sieht.

24. Das Einfordern

Da jeder Mensch als Wesen mit einem göttlichen Funken in sich jedes Recht hat, glücklich und gesund zu sein, folgt der Schritt der Einforderung der gewünschten Vorstellungen und Ziele. Dies geht aber nur in dem Rahmen, den man für absolut verdient erachtet und was ohne ein mögliches Einschränken von Freiheiten Dritter möglich ist.

25. Das Annehmen

Anschließend folgt das Akzeptieren von allem, was da kommen wird. Denn nur das „Eine“ kann und wird helfen, dass man die eigenen Heilkräfte aktiviert oder seine Probleme löst Der Omniatherapeut selbst ist, wie mehrfach dargelegt, nur ein Werkzeug.

26. Das Vertrauen

Der nächste Schritt verstärkt das Vertrauen, dass alles gut wird, denn am Ende ist alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist dies noch nicht das Ende.

27. Das Loslassen

Man kann nicht „um“ etwas kämpfen, denn dann zieht man an, was man gerade nicht möchte. Man kann nur bitten, akzeptieren, vertrauen und loslassen. Deshalb ist das Loslassen ein wichtiger Schritt bei der Omniatherapie.

28. Das Erreichen

Letztendlich wird man alles erreichen und schaffen, was einem wirklich wichtig ist und woran man wirklich glaubt.

29. Das Danken

Der Schlusspunkt ist das aufrichtige Danken. Das Danken gegenüber allem, was gewesen ist, und gegenüber allem, was kommen wird, denn es ist immer erst rückblickend möglich, zu erkennen, dass man für „etwas“ dankbar sein konnte.

30. Das Schweigen

Die Omniatherapie wird mit einer gegenseitigen Verschwiegenheitsverpflichtung verstärkt. Alles, was bei der Omniatherapie besprochen und verarbeitet wurde, soll sich im Unterbewussten verankern und verfestigen. Dafür ist es absolut notwendig, dass weder der Omniatherapeut, noch die hilfesuchende Person darüber sprechen. Mit niemandem!

Diese 30 Stufen der Omniatherapie mögen komplex und die Omniatherapie für Außenstehende möglicherweise sogar als zu aufwändig erscheinen lassen, die Erfahrungen und die Erfolge geben mir aber recht.