Intuition

Ein wichtiges Element bei einer erfolgreichen Omniatherapie ist die Intuition des Omniatherapeuten. Es geht nämlich nicht darum, bei einer Omniatherapie eine Liste von Fragen abzuarbeiten, wie man dies evtl. bei einer normalen medizinischen Anamnese kennt, sondern es geht darum, die unterbewussten und unbewussten Gedanken und Gefühle zu erspüren und sich in Situationen sowie in hierbei involvierte Personen hineinzuversetzen. Der Omniatherapeut agiert dabei ähnlich wie ein Medium (Channeling). Er nimmt u.a. die Positionen der Außenseiter und Ausgeklammerten ein und hört dabei auf seine Intuition, weniger auf Worte.

Die Vorgehensweise und das Verhalten des Omniatherapeuten hat hierbei immer höflich, respektvoll und liebevoll zu sein. Das bedeutet nicht, dass man nicht „deutliche“ Aussagen machen darf, aber diese Äußerungen und Hinweise dürfen niemals aggressiv, bewertend oder sogar abwertend getätigt werden.

Die Intuition kann aber auch umgekehrt „funktionieren“. Wenn der Omniatherapeut etwas denkt und sich darauf fokussiert, ohne es auszusprechen, dann besteht die Möglichkeit, dass genau diese Gedanken von der hilfesuchenden Person geäußert werden. Solche intuitiven Gedankenübersprünge sind für die jeweilige Person besonders glaubwürdig, da sie es selbst gefühlt hat.